Das Versprechen des Bachelor/Master-Systems für einen reibungsfreien Übergang zum Master an einer beliebigen Hochschule zu sorgen wurde bisher nicht erfüllt. Neben teilweise nicht ausreichenden Plätzen für das Master-Studium stellen sich den Studierenden viele Probleme, wie zusätzliche Anerkennungsverfahren, Fachnachweise und ergänzende Auflagen in den Weg. In der Theorie hätte jedoch der Nachweis der Credit Points ausreichen sollen, um den Zugang zum Master zu gewährleisten.

Bisher wurde der Bachelor als erster, berufsbefähigender Abschluss nicht von der Wirtschaft akzeptiert. Daher stellt der Abschluss eines Masters für den Großteil der Studierenden weiterhin ein notwendiges Studienziel dar.
Wir setzen uns daher ein für die:
• Verbesserte Anerkennung von Bachelor-Studiengängen: Der Master stellt den eigentlichen Bereich der Spezialisierung dar und sollte von den Universitäten und Hochschulen flexibel ausgestaltet und definiert werden. Um einen reibungslosen Übergang vom Bachelor zu ermöglichen, müssen aber die Bachelorstudiengänge in einem erstem Schritt Landesweit und später Bundesweit angepasst werden bzw. ein grundständiger Katalog erarbeitet werden, an dem sich die Studiengänge im Bachelor ausrichten.

• Bereitstellung ausreichender Master-Plätze: Die bisher versteckte Quotierung muss an die Realität angepasst werden, dass die meisten Studierenden im Anschluss an den Bachelor das Master-Studium aufnehmen.